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Social Media für KünstlerInnen: Wie Du als Kreative*r wieder Freude daran hast, im Game zu bleiben.

  • Autorenbild: Karin Döring
    Karin Döring
  • 10. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit
Wie of hast Du schon überlegt, dieses Social Media Game als Kreative*r einfach zu verlassen?

Über Sichtbarkeit, Selbstzweifel. Warum Authentizität die einzige echte Strategie ist.


Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Tagen, Wochen, Monaten gedacht habe: „Ich hör auf

damit. Sieht ja eh keiner.“

Social Media kann anstrengend sein. Vor allem, wenn Du kreative Arbeit machst, die aus Tiefe entsteht. Während andere scheinbar mühelos wachsen, tanzen und posten, kämpfst Du manchmal einfach nur darum, präsent zu bleiben. Nicht, weil Du Klicks willst. Sondern weil Du weißt, dass Deine Kunst Menschen berührt: Wenn sie sie nur finden würden.




So viele Menschen habe ich in den letzten 30 Tagen auf Social Media Kanälen erreicht

Ich habe neulich meine Zahlen angesehen: TikTok 18.000, Meta 70.000, Pinterest 8.000, LinkedIn 3.000, YouTube 10.000. Über 100.000 Menschen in nur 30 Tagen. Und trotzdem war da dieser Gedanke: „Bringt doch nichts. Sieht ja keiner.“


Bis ich verstanden habe, was wirklich zählt.




Social Media: Sichtbarkeit ist kein Beweis, sie ist ein Dialog.

1. Sichtbarkeit ist kein Beweis, sie ist ein Dialog.

Reichweite kann laut sein, aber das heißt nicht, dass sie Verbindung schafft. Ich glaube, wir überschätzen oft die Zahl und unterschätzen die Wirkung. Denn selbst wenn 100.000 Menschen nur eine Sekunde bleiben: Vielleicht bleibt einer* hängen. Vielleicht fühlt jemand etwas. Vielleicht ist genau das der Moment, für den Du das machst.


2. Du darfst ehrlich sein, auch in der Öffentlichkeit.

Ich habe aufgehört, Social Media wie eine Bühne zu sehen, auf der alles perfekt sein muss. Für mich ist es jetzt eher ein Atelier mit offenem Fenster. Manchmal schauen Menschen rein, manchmal nicht. Aber ich bin da. Echt, mit Farbe unter den Nägeln, Gold auf der Haut und Gedanken, die nicht fertig sind. Und genau das schafft Nähe.



Social Media: Freude entsteht, wenn Du aufhörst, zu performen.

3. Freude entsteht, wenn Du aufhörst, zu performen.

Die größten Momente auf Social Media entstehen nicht, wenn Du strategisch planst, sondern wenn Du etwas teilst, das Du wirklich fühlst. Die Posts in die ich am wenigsten Planung stecke, performen oft am Besten: Ein Satz. Ein Werk. Ein ehrlicher Moment. Menschen spüren, wenn etwas echt ist und genau da beginnt Verbindung.


Ich glaube, es geht nicht darum, ständig präsent zu sein. Sondern darum, präsent zu bleiben, wenn Du da bist. Mit Haltung, mit Herz, mit Sichtkraft.

Denn Social Media ist keine Bühne. Es ist ein Raum. Und manchmal ist es einfach schön, wenn jemand kurz innehält und fühlt, was echt ist. 💛



Ich glaube, Kunst findet immer ihren Weg.

Auch durch den Lärm.

Auch durch die Algorithmen.

Weil das, was echt ist, nie laut sein muss, um gehört zu werden.


Und Du? Wie bleibst Du bei Dir in einer Welt, die ständig will, dass Du sichtbar bist?

Teil es mit mir in den Kommentaren. Ich freu mich auf und über Dein Feedback 💛



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